DoFollow: Mache deinen WordPress-Blog NoFollow Frei, ohne Plug-in!

Als ich im Jahr 2009 mit dem Bloggen angefangen habe, wusste ich noch nicht viel über das Link-Attribut “NoFollow”. Man liest dieses Wort im Zusammenhang mit Blog und WordPress hier und da im Internet, aber was dieser Begriff eigentlich bedeutet, wusste ich damals nicht wirklich.

Tanja war es schließlich, die mich zu jener Zeit darauf gebracht hat, mich mal genauer mit dem Thema “NoFollow” in WordPress zu befassen.

Was ist das Link-Attribut rel=”nofollow”?

Das Link-Attribut: rel=”nofollow” (zu deutsch “nicht folgen”) wird innerhalb von Hyperlinks verwendet und weist Suchmaschinen an, Backlinks (also ein Link, der von einer fremden Seite zu Deiner Seite führt) nicht zur Linkpopularität heranzuziehen. Übersetzt bedeutet das nichts anderes, als dass Suchmaschinen einen Link, der mit dem Attribut: rel=”nofollow” gekennzeichnet ist im Allgemeinen ignorieren und ihn nicht weiter verfolgen. Des Weiteren überträgt ein solcher Hyperlink weder PageRank noch wird dessen Ankertext an Google&Co übermittelt.

Wie sieht ein “NoFollow-Hyperlink” im HTML-Quelltext aus?

NoFollow-Link:

<a href=”http://joachimnadolny.de/” rel=”nofollow” title=”Private Homepage von Joachim Nadolny”>Meine private Homepage</a>

oder auch so

<a href=”http://joachimnadolny.de/” rel=”external nofollow” title=”Private Homepage von Joachim Nadolny”>Meine private Homepage</a>

Zum Vergleich ein Standard Hyperlink (auch DoFollow-Link genannt):

<a href=”http://joachimnadolny.de/” title=”Private Homepage von Joachim Nadolny”>Meine private Homepage</a>

Warum taucht der Begriff “NoFollow” oft auch im zusammen mit dem Wort “DoFollow” auf?

Das Attribut “DoFollow” gibt es genau genommen gar nicht. Es wird nur umgangssprachlich verwendet und bezeichnet einen Standard Link ohne das Link-Attribut: rel=”nofollow”. Kurz gesagt, ein DoFollow-Link wird von den Suchmaschinen in aller Regel weiter verfolgt und kann deswegen auch im Index von Google&Co auftauchen. Das ist besonders wichtig, da eine Webseite und gerade ein Blog von Backlinks lebt. Denn je mehr Links von anderen Webseiten auf deine eigene Homepage verweisen, umso interessanter wird deine Webseite für die Suchmaschinen.

Wofür wurde ursprünglich das Attribut: rel=”nofollow” eingeführt?

Das Attribut: rel=”nofollow” wurde im Jahr 2005 von Google, Yahoo sowie MSN eingeführt und soll die Auswirkungen von Spam auf einer Webseite speziell auf Internetforen und Blogs vermindern.

Gezielter Einsatz von NoFollow

Um zu verhindern, dass einzelne Seiten von Suchmaschinen indexiert werden, kann man im HTML-Quelltext seiner Webseite das folgende Meta-Tag einsetzten:

<meta name=”robots” content=”nofollow” />

“robots” bedeutet, dass alle Suchmaschinen-Crawler angesprochen werden. Um nur einen bestimmten Crawler anzusprechen, kann man auch ein spezifisches Meta-Tag, etwa “googlebot” (das ist der Google-Crawler) anstelle von “robots” verwenden.

WordPress und NoFollow

Viele Blogbetreiber (damals gehörte ich auch dazu) wissen überhaupt nicht, das WordPress seit Version 1.5 automatisch alle Links im Kommentarbereich mit dem Link-Attribut rel=”nofollow” versieht. Über den Sinn und Zweck eines NoFollow-Links habe ich ja oben schon geschrieben.

Meine private Homepage ist im Kommentarbereich übrigens komplett DoFollow *, da ich meine Kommentatoren für ihre Mühe und ihren netten Kommentar gerne belohnen möchte. Ich würde mich sehr freuen, wenn das in Zukunft noch viel mehr Blogger so machen würden! Schließlich leben Blogs von den Kommentaren ihrer Besucher und es gibt sicher auch den einen oder anderen vermeintlichen Kommentator, der sich angesichts der NoFollow Geschichte so manchen Kommentar auf einem “NoFollow-Blog” verkneift.

Oliver und Alexander haben sich vor längerer Zeit, Mario erst vor ein paar Tagen, bereits mit dem Thema “DoFollow”, “Follow” und “NoFollow” beschäftigt. Auf ihren Blogs haben sie ausführlich über das Pro & Kontra diskutiert.

Wie mache ich meinen WordPress-Blog ohne Plug-in NoFollow frei?

Das geht superschnell! Du schnappst dir die “functions.php“ deines Themes und fügst unten stehenden PHP-Code ein:

//ANFANG DoFollow im Kommentarbereich
/**
* Removes the value ›nofollow‹ from the rel attribute.
*
* @author Thomas Scholz <http://toscho.de>
* @contributor David Naber <http://blog.dnaber.de/>
* @version 1.1
* @license GPL 3 <http://www.gnu.org/licenses/gpl.html>
* @param string $str Zu filternder String
* @return string
*/
function xwp_dofollow($str)
{
$str = preg_replace(
‘~<a ([^>]*)\s*(["|\']{1}\w*)\s*nofollow([^>]*)>~U’,
‘<a ${1}${2}${3}>’, $str);
return str_replace(array(‘ rel=”"‘, ” rel=””), ”, $str);
}
remove_filter(‘pre_comment_content’, ‘wp_rel_nofollow’);
add_filter (‘get_comment_author_link’, ‘xwp_dofollow’);
add_filter (‘post_comments_link’, ‘xwp_dofollow’);
add_filter (‘comment_reply_link’, ‘xwp_dofollow’);
add_filter (‘comment_text’, ‘xwp_dofollow’);
//ENDE DoFollow im Kommentarbereich

Wer nicht gerne im Quellcode seines Blogs herumbasteln möchte, kann sich auch eines Plug-ins bedienen. Hierbei möchte ich auf das “Nofollow Case by Case” WordPress-Plug-in hinweisen, das weitreichende Einstellungsmöglichkeiten bietet.


* Da sich die Anzahl der Kommentare sogenannter “Backlinkjäger” auf meinem Blog erschreckend erhöht hat, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es wohl besser ist, wenn ich mein privates Blog wieder auf NoFollow umstelle. Ich vertrete aber durchaus noch die Meinung, dass DoFollow im Kommentarbereich eine gute Sache ist.

Und aus diesem Grund handhabe ich es in Zukunft wie folgt:
Erst ab einer bestimmten Anzahl veröffentlichter Kommentare des Besuchers wird der Kommentator Link DoFollow! Trackbacks hingegen sind von dieser Maßnahme selbstverständlich nicht betroffen.

Möglich macht dies ein von mir Installiertes und noch recht junges WordPress-Plug-in mit dem Namen “SMu Manual DoFollow“.


Artikel-Infobox:



33 Kommentare zu “DoFollow: Mache deinen WordPress-Blog NoFollow Frei, ohne Plug-in!”

  1. Dangerblood sagt:

    Sehr schöner Artikel ! Klasse, dass du auch nochmal darüber schreibst. Denn je mehr darüber berichten, umso mehr schliessen sich hoffentlich an. Und herzlichen Dank fürs Erwähnen :)

    • Joachim sagt:

      Gern geschehen, Mario.

      Ja, ich hoffe ebenfalls, das sich noch viele weitere Blogs an dieser Aktion beteiligen. Die Kommentare, Links und viele Artikel in einem Blog, sind auf ein ständiges Geben und Nehmen aufgebaut!

  2. Markus sagt:

    Hallo Joachim,

    an dieser Stelle vielen Dank für den recht leicht umsetzbaren Tipp mit dem php-Code. Werde ich gleich mal in meinem wordpress-Blog (www.DSLundMobilfunk.wordpress.com) zur Anwendung bringen……bin in dem Punkt noch in den Anfängen und demnach für jeden Trick / Tipp mehr als dankbar. War mir dieser No-Follow Thematik gar nicht bewußt. Klasse, das es Menschen gibt die andere an Ihrem Wissen teilhaben lassen…weiter so ! Beste Grüße, Markus

    • Joachim sagt:

      Hi Markus,

      herzlich willkommen auf meiner privaten Homepage.
      Es freut mich, dass ich dir in der DoFollow Sache weiter helfen konnte. Wie gesagt, es ist ein Geben und ein Nehmen! Es wird in der nächsten Zeit bestimmt noch der eine oder andere Kommentar bei mir eintrudeln, wo ich auf den ersten Blick erkennen kann, dass der Kommentator nur auf einen Backlink scharf ist. Solche Kommentare werden von mir aber dann manuell bearbeitet, weil mein Blog ja keine gratis Werbefläche darstellt. Aber mal sehen…

      Dir noch einen recht schönen Montagabend.

  3. Markus sagt:

    Hallo Joachim, natürlich würde ich mich über einen Do-Follow Backlink freuen, aber das war nicht meine Intention deinen Blog zu besuchen…..ich war eben wie schon geschrieben auf der Suche nach wertigen Informationen hinsichtlich dieser ganzen No-Follow Thematik bei wordpress.

    Sobald ich deinen “Trick” umgesetzt habe, hinterlasse doch einfach einen Kommentar auf meinem Blog unter http://www.DSLundMobilfunk.wordpress.com – dann hätten wir Backlinks “vice versa”. Und damit hätten wir dann auch das Fairness-Prinzip aufgegriffen. Aber wie gesagt: ich bin kein Backlink-Jäger….Beste Grüße, Markus

    • Joachim sagt:

      Hi Markus,

      entweder habe ich mich bei meiner Antwort falsch ausgedrückt, oder du hast meine Antwort falsch interpretiert.

      Dein Kommentar war völlig ok und ich freue mich sehr über deine Meinung! Der Link zu deinem Blog wird nur nicht angezeigt, da du das „http://“ beim kommentieren vergessen hast. Falls du das meinst…

      Liebe Grüße aus dem Krankenhaus.

      • Markus sagt:

        Hallo Joachim,

        alles gut ;-) wollte mit meinem Kommentar eigentlich nur signalisieren, das ich eben nicht zu den “backlink-Jägern” gehöre …..und falls ich einen Backlink bekomme, ich mich natürlich im Gegenzug dann auch revanchiere. Ansonsten hoffe ich, das dich der Bandscheibenvorfall nicht in seiner schwersten Form plagt ….auf jeden Fall schonmal Gute Besserung.
        Gruß Markus

  4. Alexander sagt:

    Hallo Joachim,
    Danke als Erstes für die Verlinkung zum Artikel auf Internetblogger.de und als zweites finde ich es erneut hilfreich, dass ein weiteres Blog sich für DoFollow-Kommentare entschieden hat. Nebenbei gemerkt, finden solche NoFollow-Diskussionen in unregelmässigen Zeitabständen statt, bei denen man sich ein paar neue Ansichten der BloggerKollegInnen zugemüte führen kann. Mit DoFollow auf meinem Blog arbeite ich seit einer Weile und bin von dem Sinn des Link-Attributs überzeugt. Stückchenweise kommen wir damit einer sinnvolleren Verlinkung unter den Blogs näher :-).

    • Joachim sagt:

      Hi Alex,

      gern geschehen. ;-)

      Ich habe Markus auch schon geschrieben, dass wohl erst die Zeit zeigen wird, ob sich die DoFollow-Geschichte auf meinen Blog positiv oder negativ auswirkt (Stichwort “Linkjäger“). Ich bin aber sehr zuversichtlich und bin so wie du der Meinung, das wir Blogger uns hierbei gegenseitig unterstützen sollten, indem wir darüber berichten.

      Viele Grüße aus dem Krankenhaus.

  5. plerzelwupp sagt:

    Zunächst mal vielen Dank für die Benennung :-)
    Also ich vermute, dass sich dofollow auf den Blog nicht negativ auswirkt (was das Ranking betrifft). Da müssen wir zusammenhalten: Es ist ein Geben und Nehmen.
    Allerdings stelle ich auch fest, dass doch viele Linkjäger kommen mit kurzen Standardphrasen wie: “toller Artikel, danke für die Info”. Da hab ich auch viele gelöscht, auch wenn das sonst nicht meine Art ist. Ich scheue mich nicht vor Kritik und würde konstruktives niemals löschen. Doch auf linkgeile Phrasendrescher kann ich verzichten. Ebenso auf Kommentatoren, die irgendwelche Produkte im Namen tragen. Da lösche ich die kompletten Links raus. ;-)

  6. Joachim sagt:

    Hi hi Oliver,

    vielen lieben Dank! Ich finde es sehr schön, dass du wieder aktiv am Bloggen bist, und freue mich sehr, in der nächsten Zeit wieder etwas von dir auf deinem Blog lesen zu können.

    Ich möchte nicht viel zu deinem Kommentar schreiben, da ich deine Ansichten zu 100% teile. Bei mir schreiben fast täglich Besucher, oder Bots, Kommentare ähnlich wie diese hier:
    “Hast du noch naehere Informationen dazu ?”, oder
    “Netter Post. Kann nicht schaden, sich damit im detail zu beschaeftigen. Ich werde gewiss auch weitere Beitraege im Auge behalten.”.
    Solche Kommentare landen bei mir instand in meinem gut konfigurierten Anti-Spam-Filter. ;-)

  7. plerzelwupp sagt:

    Das Schwierige ist, dass derlei Kommentare tatsächlich physisch abgegeben werden. Insofern ist es sehr schwer, den Anti-Spam-Filter drauf los lassen.
    Wenn du mal meinen letzten Artikel anschaust (Advents-Kalender), da sind die letzten beiden Kommentare auch dieser Art. Sie rutschten durch den Spam-Filter, weil sie tatsächlich abgegeben wurden. Bei dem einen hab ich nun die E-Mail-Adresse rausgelöscht, den anderen lass ich zu Demo-Zwecken mal stehen. Lösche beide Kommentare (die wahrscheinlich wegen des Gewinnspiels eingingen) heute Abend.
    Welchen Spam-Filter nutzt du denn?

  8. Markus sagt:

    Hallo Joachim und Co,

    mit großem Interesse verfolge ich grad euren Austausch zum Thema Spam etc. Ich habe dazu mal direkt eine Frage, die mich gerade beschäftigt. Welchen Spamfilter nutzt Ihr bei euren Blogs ? Ich habe in meinem Blog den Akismet von WordPress. Der fängt auch so einiges ab, aber ich bekomme seit einigen Tagen in meinem Blog ständig irgendwelche völlig sinnlosen Kommentare in kyrelischer Schrift von einem offensichtlich russischem Forum bzw. einer Domain mit Registrierung in Kasachstan. Die Kommentare sind immer gleich und ich deke, das Sie von einem Robot gemacht sind. Das ist relativ nervig, den die Kommentare werden vom Spamfilter nicht weggefischt, sondern müssen von mir alle per Hand gelöscht werden. Wie geht Ihr damit um sofern ihr ein ähnliches “Problem” habt…..? auch alles von Hand löschen ?

    Gruß
    Markus

    PS @Joachim : Auch von mir gute Besserung ;-)

  9. plerzelwupp sagt:

    Also ich vertraue da Sergejs AntispamBee: http://antispambee.com/ – ist ein Leichtgewicht und sehr zuverlässig.
    Da kannst du auch nach Sprachen filtern – bei mir sind beispielsweise nur deutsche und englische Kommentare erlaubt. Alle anderen werden von vornherein aussortiert.
    Vor einiger Zeit schrieb ich mal einen Artikel über Akismet – mir passt es einfach nicht, dass der nach Hause kommunizieren muss.

  10. Joachim sagt:

    Guten Morgen Markus und Oliver,

    Ich benutze ebenfalls das “AntispamBee-Plug-in von Sergej Müller. Allerdings habe ich es recht streng konfiguriert. Ich lasse nur Kommentare in deutscher Sprache zu, alle anderen abgegebenen Kommentare landen automatisch im Anti-Spam-Ordner. Des Weiteren benutze ich die “Project Honey Pot-Funktion” (http://playground.ebiene.de/antispam-bee-wordpress-plugin/#honey_pot) als Spammer-Quelle. Ich kontrolliere den Anti-Spam-Ordner regelmäßig, aber bis jetzt ist nicht ein Kommentar unrechtmäßig gefiltert und verschoben worden.

    Akismet würde ich jetzt auch nicht empfehlen, weil es bisher glaube ich noch nicht genau klar ist, ob die “Nach-Hause-telefonieren-Funktion”, die Oliver erwähnt hat, nicht doch gegen die deutschen Datenschutzrichtlinien verstößt.

    Ich wünsche Euch beiden ein frohes Fest!

  11. Anonymous sagt:

    Ich hab mal eine andere Frage, ich habe einen nagelneuen Shop aufgemacht, der mit dem CMS Oxid läuft und dort werden vollautomatisch auch “Nofollow” Links gesetzt – was soll ich dagegen machen bzw. sollte ich dagegen etwas unternehmen oder ist das in Ordnung so?

    • Joachim sagt:

      Da es sich bei dieser Webseite um einen Shop handelt, der ausschließlich gewerblich genutzt wird, würde ich die Links in den Kommentaren eventuell so lassen und nichts ändern. Am besten suchst du bei Google nach Hinweisen, oder schreibe einfach Mal den Hersteller des Shopsystems an. Vielleicht gibt es ja dort auch ein Supportforum? Ich kennen mich mit “Oxid” leider nicht aus.

  12. [...] Filterung vornehmen zu lassen. Welchen Code man wie einbaut findest du auf der folgenden Seite sehr gut auf deutsch beschrieben – ich verwende diese Methode zusammen mit einem AntiSpam [...]

  13. Okan sagt:

    Was mich mal interessieren würde wäre ein Plugin, mit dem ich auswählen kann ob links eines kommentars nofollow sein sollen oder nicht. So kann ich spam-verdächtige kommentare strikt von leuten, die es gut meinen trennen.

    • Joachim sagt:

      Hallo Okan,

      am Ende dieses Artikels findest du einen Weblink zu einem WordPress-Plug-in, mit dem man unter anderem die Möglichkeit hat, bestimmte Links in den Kommentaren mit dem NoFollow-Attribut zu versehen.

  14. Max sagt:

    Hallo.
    Neben NoFollow Case by Case gibt es noch das relativ neue und vor allem sehr gute Plugin SMu Manual DoFollow von Stefan Murawski. Da kann man einiges einstellen, ähnlich wie bei dem von Joachim angesprochenen.
    Gruß, Max

    • Joachim sagt:

      Hi Max,

      vielen Dank für den Hinweis auf das “SMu Manual DoFollow” Plug-in.

      Du wirst lachen, aber genau dieses Plug-in habe ich vor ein paar Tagen im Internet gefunden, nachdem ich nach einer Möglichkeit gesucht habe, den Kommentator Link erst nach einer gewissen Anzahl abgegebener Kommentare eines Besuchers DoFollow zu machen. Die Backlinkjäger haben mittlerweile leider meinen Blog als 2. Heimat auserkoren und das nervt mich mittlerweile außerordentlich. Schuld daran bin ich selber, denn ich habe mein privates Blog in mehrere DoFollow-Bloglisten eintragen lassen.

  15. Max sagt:

    Hallo, Joachim.
    Das mit den Backlinkjägern ist natürlich ärgerlich. Wobei ich ehrlich zugeben muss, daß ich natürlich anfangs auch wegen der Backlinks kommentiert habe, aber trotzdem immer was zum Thema (versucht habe) beizutragen.
    Toller Artikel! oder Hast du dazu noch mehr Hintergrundinformationen? sind mir nie über die Tastatur gekommen. :)
    Das SMu Plugin finde ich ziemlich Klasse, auch wenn ich es auf meinem Hauptprojekt nicht (mehr) einsetze.
    Achso und dann noch @Plerzelwupp: Ich finde es auch schön, daß du wieder bloggst. :)
    Gruß, Max

  16. Tanja sagt:

    Danke für die Anleitung. Ich habe erst durch Zufall erfahren, dass bei WordPress nofollow voreingestellt ist und bin immer davon ausgegangen, dass dofollow die Regel ist. Weiß vielleicht jemand, wie man bei “Blogger” auf dofollow umstellen kann.

  17. Mark Kessler sagt:

    Persönlich finde ich das man bei Blogs so oder so denn nofollow entfernen sollte, ich verstehe immernoch nicht warum WordPress das bisher nicht von Hause aus macht, oder mit einer kleinen Funktion im Backend zu steuern geht… grübel…

    Aber ein kleiner Eingriff in “includes -> Comment-template.php” hat bei uns geholfen, da wir selbst einen Framwork einsetzen und viele Modifikationen der functions.php so ausgeschaltet wurden, bzw. ausgeklammert werden. Bei uns bleibt nur der Autorlink als dofollow sowie per Commentluv die Inhalte, denn im Text haben Keywords, HTML Links und dergleichen nicht viel verloren finde ich!

    gruß Mark

    • Joachim sagt:

      Hi Mark,

      ich bin auch ein DoFollow Befürworter.

      Ich habe damals nur einen Fehler begangen: Ich habe mein privates Blog nach der Umstellung von No- zu DoFollo in diverse “DoFollow-Blog Listen” eintragen lassen. Seitdem kommen Hunderte Backlinkjäger auf meinen Blog und es ist manchmal tierisch schwer, ehrliche Kommentare von unseriösen zu trennen. Teilweise wird man auch Mal angeschrieben, warum denn ein Kommentar gelöscht und nicht veröffentlicht wurde. Und das ist äußerst unangenehm und lästig. Darum ist mein Blog jetzt wieder NoFollo und ich handhabe es in Zukunft so:

      Erst ab einer bestimmten Anzahl veröffentlichter Kommentare des Besuchers wird der Kommentator Link DoFollow! Trackbacks hingegen sind von dieser Maßnahme selbstverständlich nicht betroffen.

      VG, Joachim

  18. Sandra sagt:

    Hy Joachim,
    schade dass Du wieder auf No-Follow umgestellt hast. Klar sind die Backlink-Jäger, wie Du sie nennst nervig, aber sind wir nicht alle tief in uns drin Backlink-Jäger… – wenn ich mir überlege was ich so in meinen Streifzügen durchs WWW so alles lesen, und wie oft ich eine Meinung dazu habe, dann aber, weil No-Follow, es lasse zu Kommentieren, es ist schade – aber es ist so – wenn ich für etwas was zurück bekomme macht es mir gleich mehr Spass… ;-)

    • Joachim sagt:

      Hallo Sandra,

      herzlich Willkommen auf meiner privaten Homepage!

      Ich gebe dir vollkommen recht, wenn du schreibst, dass wir Blogger und alle anderen Webseitenbetreiber vermutlich auch, gerne Backlinks generieren möchten, damit unsere Webseite erfolgreich wird. Mir geht´s doch ganz genauso. Das ist auch alles vollkommen in Ordnung und dagegen gibt es echt nix zu meckern.

      Ich persönlich kann nur leider mit Kommentaren, wie etwa: “Toller Artikel, danke” kaum etwas anfangen. Sie tragen überhaupt nicht zur aktuellen Diskussion bei und zeigen mir, dass der Kommentator meinen “Tollen Artikel” überhaupt nicht gelesen hat. Zumindest behaupte ich das jetzt einfach Mal so.

      Manche meiner Gäste hinterlassen bei einem einzigen ihrer Besuche, mehrere solcher kurzen Kommentare bei verschiedenen meiner Artikeln und tragen dabei jedes Mal eine andere E-Mail-Adresse, Webseite und einen anderen Nicknamen ein. Wenn ich dann mal genauer nachsehe, fällt mir oft auf, dass diese vermeintlich verschiedenen Personen die gleiche IP haben. Sie benutzen demnach ein und denselben Internetanschluss oder Proxyserver. 90% dieser eben genannten Kommentatoren kamen von einer Homepage, bei der ich meinen Blog vor längerer Zeit als DoFollow-Blog eingetragen habe! Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! ;-)

      • Sandra sagt:

        Hy Joachim,
        ich kann das gut verstehen – und auch wir hatten so unsere Bedenken als wir mehrere unserer Seiten auf DoFollow umgestellt haben – aber ehrlich mit WordPress gibt es so viel tolle Tools und Plugins – da kann man schon viel von diesem “Toller Artikel, Danke” Kommentaren vollautomatisch ausgrenzen… – ich kann Dir nicht sagen ob es etwas mit “gleiche ip-adresse verknüpft auf ein email-konto” gibt – aber was es gibt ist auf jeden Fall ein “wörter-Zähler” – also dass halt erst Beiträge über XX Wörter den Weg zum freigeben schaffen…
        gruß

  19. Adrian sagt:

    Hi unser Blog ist auch DoFollow, würde mich freuen wenn Ihr mal bei uns vorbeischaut.

  20. Mario sagt:

    super Artikel! Besten Dank. Ich hab mich kürzlich auch mit der nofollow Problematik beschäftigt und bin hier gestoßen.

  21. Bernhard sagt:

    Hallo Joachim. Ich betreibe mein Blog seit je her als DoFollow-Blog und bin von DoFollow überzeugt, denn Ich mehr Kommentare bekommen kann.

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